Spruch des Monats

 

Success does not lie in "Results" but in "Efforts". "Being" the best is not so important, "Doing" the best is all that matters

(A. Morrison)

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24.5.2018 : 17:29 : +0200

Herzlich willkommen auf den Seiten der Sekundarstufe (Klassen 7-10) der Friedenauer Gemeinschaftsschule

  • Die Sekundarstufe in Kurzfassung

    Die Sekundarstufe in Kurzfassung

    Die Sekundarstufe der Friedenauer Gemeinschaftsschule in Berlin-Schöneberg beginnt mit Klasse 7 und endet mit Klasse 10. Sie ist in dem schön sanierten weißen Altbau direkt am Grazer Platz untergebracht. Der Zugang erfolgt über den Schulhof.

    Wir beschreiten in der Sekundarstufe neue Wege in unserer pädagogischen Arbeit und unterrichten nach einem neuen pädagogischen Konzept, bei dem sowohl individuelles als auch teamorientiertes Lernen im Mittelpunkt stehen. Den Schülerinnen und Schülern wird dabei vermittelt, so viel Verantwortung wie möglich für die Gestaltung des eigenen Lernprozesses zu übernehmen. Wir verfolgen diesen reformierten Ansatz, um die Schülerinnen und Schüler für das Leben in einer modernen Welt vorzubereiten. Deshalb steht bei uns das selbstorganisierte Lernen im Vordergrund.

    Was bedeutet das in der Praxis?

    Die Schülerinnen und Schüler arbeiten vor allem in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik selbstorganisiert im so genannten Lernbüro. Sie führen ein Logbuch über ihre Aktivitäten, so dass auch die Eltern immer informiert sind und unkompliziert den Kontakt mit den Lehrpersonen halten können.

     

    An drei Tagen in der Woche findet bis 16.00 Uhr Unterricht statt, an den anderen zwei können die Schüler nachmittags ab 14.40 Uhr Angebote von mit uns kooperierenden Partnern, z.B. dem Nachbarschaftsheim Schöneberg eV nutzen. Auch bei Mittagsangeboten bzw. Freizeitphasen unterstützt uns das Nachbarschaftsheim.

     

    Unser Tagesablauf ist rhythmisiert, d.h. wir arbeiten in Blöcken von 80 Minuten im Wechsel mit Entspannungsphasen.

     

    Wir bleiben nicht sitzen sondern gehen in der Regel automatisch in die nächsthöhere Klasse über.

     

    Schon ab der 7. Klasse wird der Fokus unserer Arbeit immer stärker auf die Berufsausbildung gelegt. In zahlreichen Projekten besuchen wir Firmen und lernen im Unterricht unsere Stärken und Schwächen kennen. Ab Klasse 8 begeben wir uns in zwei- bis dreiwöchige Praktika.

     

    Natürlich bereiten wir unsere Schülerinnen und Schüler intensiv auf den Mittleren Schulabschluss vor. Bei entsprechender Eignung besuchen unsere Schülerinnen und Schüler die Oberstufe um das Abitur zu machen.

     

    Wir legen in unserer schulischen Arbeit besonderen Wert auf:

    • Basiswissen aus den Bereichen Deutsch, Mathematik, Englisch, Gesellschafts- und Naturwissenschaften
    • Kenntnis unserer und anderer Kulturen
    • Das Lernen lernen, Methodenlernen
    • Teamfähigkeit, soziale Kompetenz, demokratisches Handeln
    • Verantwortung für das eigene Lernen, für sich selbst und andere.

     

    Zur Chronik lesen Sie bitte hier!

     

     

     

+++ aktuelles +++

Zahlen, Fakten, Informationen 2017/2018

Wir haben Einstellungsbedarf

Die Friedenauer Gemeinschaftsschule hat in folgenden Fachbereichen Einstellungsbedarf:

Grundstufe:

Fachbedarf: Sport, Musik

Sonstiges: Klassenleitung JÜL1-3 oder JÜL4-6 (jahrgangsübergreifende Klassen)

 

Sekundarstufe:

Fachbedarf: Physik, Chemie, Wirtschaft-Arbeit-Technik (Arbeitslehre)

Sonstiges: Klassenleitung Jahrgang 9 und JÜL7-9 (jahrgangsübergreifende Klassen)

 

Wenn Sie Interesse an einer Einstellung an unserer Schule haben, freuen wir uns über Ihre Bewerbung.

Januar 2018

Meet2respect - Interreligiöser Dialog

Eine jahrgangsübergreifende Lerngruppe der Stufen 7 und 8 der Friedenauer Gemeinschaftsschule bekam im Dezember 2017 interreligiösen Besuch. Als Imam-Rabbiner-Tandem waren die ehrenamtlichen Religionsvertreter Ender Cetin, islamischer Theologe und ehemaliger Vorsitzender der Sehitlik-Moschee am Columbiadamm, und Igor Itkin, Student am Rabbinseminar Berlin, im Einsatz.

Die beiden vermittelten durch ihr freundschaftliches Auftreten, dass es ganz selbstverständlich sein kann, sich als Muslim und Jude gegenseitig zu respektieren, gut zu verstehen und sogar miteinander befreundet zu sein. Diese Botschaft wurde noch unterstrichen durch ein Spiel zu den beiden Religionen. Dabei wurde deutlich, dass viele der religiösen Lehren, die die Schüler*innen aus dem Islam kannten, auch im Judentum Gültigkeit haben und vom Islam übernommen wurden. Anschaulich erzählten die beiden Religionsvertreter von verschiedensten Themen, die sie als religiöse Menschen im Alltag begleiten und was ein Rabbiner und ein Imam eigentlich genau sind. Die Schüler*innen fragten neugierig und überprüften, was die Meinung der beiden zu Dingen ist, die sie über Muslime und Juden gehört hatten.

Am nächsten Tag gab es für die Schüler*innen ein Wiedersehen mit Igor Itkin und Ender Cetin in der Synagoge der Gemeinde Kahal Adass Jisroel. Die Gemeinde öffnete ihre Türen für die Klasse und die Schüler*innen erhielten einen Einblick sowohl in die Geschichte der Synagoge vor Ort als auch die Geschichte des Judentums in einem größeren Zusammenhang. Die Synagoge ist eine der wenigen, die in der Zeit des Nationalsozialismus nicht zerstört wurde, da ihre Lage innerhalb eines Gebäudeensembles bewirkte, dass ein Feuer womöglich auf angrenzende Gebäude hätte übergreifen können und sie deshalb von einer Brandstiftung verschont blieb.

Für die Jugendlichen war es der erste Besuch in einer Synagoge und für die Jungen in der Klasse das erste Mal, dass sie sich eine Kippa aufsetzten, womit sie ihren Respekt gegenüber den Gläubigen der Gemeinde zeigten. In der Synagoge gab es natürlich auch Vieles zu sehen, was mit der religiösen Praxis im Judentum zu tun hat: vom Chanukkaleuchter über das ewige Licht bis zu den vielen, vielen Büchern zu religiösen Fragen. Auch für den Imam Ender Cetin gab es hier noch einmal viel Neues über das Judentum zu lernen.

Anschließend übernahm er dann die Rolle des Erklärers, als er die Schulklasse und den jüdischen Kollegen in der Sehitlik-Moschee am Columbiadamm begrüßte. Auch hier zeigten die Jugendlichen Respekt und zogen ihre Straßenschuhe aus, bevor sie die Moschee betraten. Drinnen gab es Gelegenheit am muslimischen Alltag teilzuhaben, denn es war Zeit für das Mittagsgebet, bei dem die Klasse Ender Cetin und den anderen Moscheebesuchern zuschauen durfte. Zum Abschluss durften die Schüler*innen dem Imam noch einmal Löcher in den Bauch fragen zu allem, was es in der Moschee und im Gebet zu sehen gab.

Gemeinsam verabschiedeten sich der Imam und der Rabbinerstudent schließlich von der Klasse und traten zusammen ihren Rückweg mit dem Bus an – ein Bild, das im Gedächtnis bleibt.

Wir danken der Gemeinde Kahal Adass Jisroel, der Sehitlik-Gemeinde sowie natürlich Igor Itkin und Ender Cetin für Ihr Engagement, diese meet2respect-Begegnungen für die Friedenauer Gemeinschaftsschule zu ermöglichen.

http://meet2respect.de/

 

Go4Goal! 2017

Go4Goal! ist der Englischsprachwettbewerb für Schulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Einmal im Jahr treten die Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufen an um ihre Englischkenntnisse miteinander zu messen.

Fr. Bodenstein, unsere Englischfachvorsitzende, nahm mit mehreren Klassen an dem Projekt teil.

 

https://youtu.be/T3ipj6enlh0

Stolpersteine

Die Klassen 7c und 8b besuchten eine offizielle Stolpersteinlegung vor dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Der Künstler Gunter Demnig verlegte die Steine persönlich. Er ist der Initiator des Projekts "Stolpersteine", mit dem an Menschen erinnert wird, die zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten verfolgt wurden. 

 

Stolpersteine sind Betonquader mit einer Kantenlänge von 10 cm, die in den Gehweg vor dem letzten frei gewählten Wohnort von Verfolgten des Nationalsozialismus eingelassen werden. Auf einer Messingplatte an der Oberseite sind der Name und das Schicksal des Menschen, an den erinnert wird, zu lesen. (https://www.stolpersteine-berlin.de/)

 

Die Schülerinnen und Schüler waren sehr interessiert und es berührte sie zutiefst, wie die Verfolgten damals behandelt wurden. Die Verbindungen zur Gegenwart wurden im Unterricht ausführlich besprochen.